Heft Nr.2 2023
Neues Video von mein wald mein holz:
Trommelsägen für die Holzverarbeitung haben die Brennholzerzeugung rationalisiert und vor allem sicherer gemacht. Kretzer-Forsttechnik hat mit der Rotomat 4L Pro seine Trommelsäge überarbeitet. Einiges wurde ergänzt und verändert.
Wir haben die Maschine getestet und uns einen Eindruck davon gemacht. Die Testmaschine ist eine kombinierte Maschine mit Zapfwellenantrieb und Elektromotor. Der detaillierte Testbericht der Säge für die Scheitholzerzeugung ist im Heft 2 / 2023 in "mein wald mein holz" und "DER BAYERISCHE WALDBESITZER" nachzulesen.
Schützt der Wald vor Inflation?
Der Bedarf an Durchforstungen ist groß, unsere Wälder haben eine hohen Holzvorrat, wobei der Zuwachs vieler Orts nicht mal ansatzweise abgeschöpft, geschweige denn das waldbaulich Notwendigste abgearbeitet wird. Die Holzpreise sind gut, doch Durchforstungen bleiben aus. Warum ist das so? Das fragt sich auch Robert Nörr in seinem Artikel „Schützt der Wald vor Inflation?“. Der ehrenvolle Grundsatz, dass der Wald die Sparkasse ist, scheint wohl Geschichte – warum und welche Gründe es noch gibt und welche Fragestellungen man sich als Waldbesitzer noch stellen sollte, lesen Sie im Heft 2/2023 auf den Seiten 6-7.
Die Silberlinde - Baumart mit Chancen im Klimawandel?
Die Silberlinde ist gewappnet für den Klimawandel. Trockenheit macht ihr wenig aus, ihr natürliches Verbreitungsgebiet – Südosteuropa – ist durch Klimate gekennzeichnet, die in Mitteleuropa durch den Klimawandel erwartet werden. Ihre waldbauliche Behandlung unterscheidet sich nur wenig von unseren heimischen Ahorn-Arten und ist gut zu bewältigen. Ihr Holz ist vielseitig verwendbar. Warum nicht einen Versuch wagen und ihr eine waldbauliche Beteiligung einräumen? Was die Silberlinde noch für Eigenschaften hat, wie sie genau waldbaulich zu behandeln ist und welche Standorte sie bevorzugt, lesen Sie im Artikel „Die Silberlinde – Baumart mit Chancen im Klimawandel?“ von Dr. Franz Binder.
Die Phytophthora-Krankheit
Phytophthora ist eine Pilzart, die weltweit vorkommt und enormen Schaden anrichten kann. Baumkronen verlichten, Wurzeln sterben ab und damit stirbt der befallene Baum – eine komplette Holzentwertung, die ärgerlich und teuer zugleich ist. Was man tun kann, damit erst gar kein Befall auftritt, lesen Sie im Artikel „Die Phytophthora-Krankheit“ von Dr. Tamara Corcobado, Mag. Dr. Katharina Schwanda und DI Veronika Neidel.
Lehrbuchbeispiel: Wie Borkenkäferbefall anfangen kann
Schnell übersehen und schon hat der Käfer leichtes Spiel – abgebrochene Kronen von Fichten, die versteckt im Bestand liegen bleiben, bieten optimale Bedingungen für die Brut vom Borkenkäfer. Doch wer schnell genug ist und sauber arbeitet, kann dem Käfer einen Schritt voraus sein. Den voranbringenden Beitrag zum Thema erfolgreiche Borkenkäferbekämpfung und wie ein Befall anfangen kann, von Thomas Grebenstein, finden Sie in Heft 2/2023.
Wald und Wild im Einklang
Maria Sander schreibt in ihrem Beitrag „Wald und Wild im Einklang“, wie nützlich die Jagd bei der erfolgreichen Sicherung einer Verjüngungsfläche ist. Anhand einer Beispielfläche in Österreich erläutert sie, welche waldbaulichen Erfolge mit jagdlichen Maßnahmen erreicht werden konnten und können und nimmt insbesondere Bezug auf die Weißtanne, eine hervorragende Klimawandelbaumart.
Sven Langners 5 wichtigste Do's und Don'ts für eine erfolgreiche Aufforstung
Im Interview mit Maschinenring Forstexperte Sven Langner erfahren Sie viele Tipps und Tricks zur Mischwald-Begründung und -gestaltung. Gerade bei Katastrophen wie einem flächigen Borkenkäferbefall oder Sturmereignis, muss schnell aufgeräumt und wieder aufgeforstet werden. Damit das auch gelingt, gibt es einiges zu beachten: Die richtigen Herkünfte der Forstpflanzen, der korrekte Transport und die optimale Behandlung der jungen Bäume vor der Ausbringung, die Pflanzungen und auch, wie der Bestand später zu behandeln ist und was getan werden kann, wenn man seinen derzeit stabilen Wald umbauen und auf den Klimawandel vorbereiten möchte, erfahren Sie im Interview „Sven Lagners 5 wichtigste Do`s und Don'ts für eine erfolgreiche Aufforstung“.
Behandlung von Rüsselkäferbefall in Kulturen
Der Schreck, wenn plötzlich ein kleiner Käfer die gesamte, neu angelegte Kultur zerstört, ist riesig. Ein Befall durch den großen Braunen Rüsselkäfer führt zu gravierenden Schäden und ist nicht selten. Rüsselkäferbefall erkennt man daran, dass an den jungen Nadelbäumen (bis ca. 5 Jahre) ein sogenannter Pockennarbenfraß zu finden ist. Wie dieser aussieht und wie man den Braunen Rüsselkäfer erfolgreich bekämpft und die Risiken eines Befalls minimiert, erfahren Sie im Beitrag der LWF im Rahmen des Merkblatts Nr. 44 „Behandlung von Rüsselkäferbefall in Kulturen“ auf den Seiten 21-24.
Bewässerung in Aufforstungen: Braucht es das wirklich?
Dass es Förderungen für das Bewässern von Kulturen gibt, sollte mittlerweile bekannt sein. Der Aufwand, der dahintersteckt, ist riesig. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung, eine von ihnen, die Tropfbewässerung, wird im Artikel „Bewässerung in Aufforstungen: Braucht es das wirklich“ von Georg Beer, genauer unter die Lupe genommen. Es stellt sich heraus, dass sie durchaus eine Überlegung und einen Versuch wert ist. Eine dazugehörige Versuchsfläche zeugt von vielversprechenden Ergebnissen.
Schadholz sicher zu Fall bringen
Besonders im Laubholz ist die Schadholzernte besonders gefährlich. Carl Hesebeck gibt in seinem Artikel „Schadholz sicher zu Fall bringen“ nützliche Tipps, wie die Risiken gesenkt und die Holzernte sicherer gestaltet werden kann. Die Seilwinde sollte dabei der unerlässliche Begleiter sein, auch ferngesteuerte Fällkeile minimieren das Risiko, dass beim Keilen bereits trockene Äste herabstürzen. Seien Sie sicherer unterwegs mit diesen hilfreichen Empfehlungen!
Die Kette für den Stechschnitt präparieren
Thomas Fottner bringt Sie mit seinem Artikel „Die Kette für den Stechschnitt präparieren“ auf den neusten Stand was Sicherheit angeht. Die Motorsägenkette arbeitet wie ein Hobel, der Tiefenbegrenzer ist der entscheidende Punkt, wenn es um die Leistung der Säge geht. Die oft herrschende Meinung, diesen mit einem möglichst großen Abstand zu führen, um das Maximum an Leistung herauszuholen, ist allerdings überholt und wiederlegt. Warum und was genau zu beachten ist, um Leistung und Sicherheit zugleich zu gewähren, erfahren Sie in Ausgabe 2/2023.
Praxistest: Kretzer Trommelsäge
Siegfried Sperrer und Sigi Kienesberger haben die Kretzer Trommelsäge auf Herz und Nieren getestet. Mit zwei Personen ist das Einlegen am optimalsten, Verstopfungen vom Spänenschacht können gelöst werden, indem die Längeneinstellung erhöht wird. Erfahren Sie mehr im Artikel „Praxistest: Kretzer Trommelsäge. Alles dreht sich …“ in Ausgabe 2/2023.
Der Wald - dein natürlichster Nahversorger
Auch in dieser Ausgabe hat Eva Lipp leckere Rezeptideen für Sie zusammengestellt. Ob Hirschschnitzel mit Spargel und Süßkartoffelgratin oder Rehragout mit Sesamkroketten und zum Dessert einen leckeren Heidelbeer Joghurt. Lassen Sie sich inspirieren!
Bunte Sträuße aus dem Bauerngarten
Zum Menü von Frau Lipp fehlt es nur noch an passender Dekoration. Ein Bauerngarten birgt viele Schätze, nicht nur essbare – Blütenpracht in vielen Farben. Mit ein paar Handgriffen holt Frau Maria Gabriele Probst eine einfache, aber wunderschöne Möglichkeit zu Ihnen auf den Tisch. Möglicherweise steht ja auch bei Ihnen bald ein ähnlicher Strauß Wald-Wiesen-Bauerngartenglück auf dem Tisch…


