Heft Nr.2 2025
Wohin geht der Kohlenstoff?
Zur angestrebten Kohlenstoff-Neutralität ist es wichtig, dass bei der Holznutzung CO2 langfristig gebunden wird. Prof. Dr. Ulrich Kohnle skizziert in seinem Beitrag den Kreislauf von pflanzengebundenem Kohlenstoff und was passiert, wenn diese Pflanzenteile wieder verrotten bzw. verbrannt werden. Eine langfristige Kohlenstoffspeicherung durch Einstellung der Bewirtschaftung zu erreichen ist sehr fraglich, die Gründe dafür werden ebenfalls beleuchtet. Lesen Sie mehr im Artikel „Wenn Bäume das Zeitliche segnen: Wohin geht der Kohlenstoff?“.
Die Edelkastanie - vielseitig und klimafit
Die Edelkastanie, auch Esskastanie genannt, wird im Forst immer bedeutender. Sie ist frostgefährdet, ihr Zuwachs orientiert sich stark an dem der Eichen, sie braucht saure, frische bis mäßig trockene Standorte, die möglichst tiefgründig sind. Dann ist sie eine echte Bereicherung eines Waldbestandes, zumal sie sich mit ihrem raschen Jugendwachstum und ihrer Konkurrenzstärke zu behaupten weiß. Ihr Holz findet Verwendung als Pfähle oder Säulen. Welche weiteren Ansprüche die Esskastanie hat und was Sie in Bezug auf ihre waldbauliche Behandlung noch wissen sollten, verrät Ihnen Johannes Schantl in seinem Artikel „Die Edelkastanie – vielseitig und klimafit“.
Wieviel Digitalisierung brauchen wir im Forst?
An den DLG Waldtagen, dieses Jahr ausgerichtet von 12.-14. September in Lichtenau, werden Sie viele Produkte in Bezug auf Digitalisierung im Forst finden. Mit der Digitalisierung können im Forst in Zukunft noch wesentliche Fortschritte erreicht werden: Vereinfachen von Arbeitsaufträgen, bessere Visualisierung des eigenen Bestandes, bessere Planungsmöglichkeiten und viele weitere interessante und vor allem hilfreiche Online-Werkzeuge warten auf Sie und sind bereits häufig in Verwendung. Was schon alles möglich ist und was Sie bei den DLG Waldtagen diesbezüglich noch erwartet, hat Jana Sondermann in ihrem Artikel „Wieviel Digitalisierung brauchen wir im Forst?“ für Sie zusammengetragen.
Dem Waldnachwuchs helfen
Das Ausgrasen steht bereits im späten Frühjahr zum ersten Mal im Jahr an. Die Pflanzflächen werden immer größer und der Aufwand, der in den ersten Jahren betrieben werden muss, um die kleinen Bäume gegen die Konkurrenzvegetation freizustellen, ist enorm. Thomas Fottner hat für Sie in seinem Artikel „Eine lohnende Mühe: Dem Waldnachwuchs helfen“ viele hilfreiche Tipps und Ratschläge zusammengestellt, wie Sie möglichst effektiv an das Ausgrasen herangehen.
Sortierungskriterien bei der Buche
Damit Sie für Ihr Holz die bestmöglichen Preise erzielen, sollten Sie bereits im Vorfeld bei der Aushaltung einiges beachten. Krümmung, Äste und Fäule sind nur drei der Merkmale, bei denen Sie bereits im Wald bei der Aushaltung genauer hinsehen sollten, um eine schlechtere Sortierung als nötig zu vermeiden. Diese und weitere zu beachtende Merkmale finden Sie in der Ausgabe 2/2025 im Artikel „Sortierungskriterien bei der Buche“, zusammengestellt von Silva Wild.
Erhaltung der Esche in Österreich
Stefanie Thaler berichtet in ihrem Artikel „Aktuelle Herausforderungen und Strategien - Erhaltung der Esche in Österreich“ über das Eschentriebsterben. Womöglich könnte es durch genetische Resistenzen und eine Nachzucht dieser zukünftig gelingen, die Esche wieder stabiler werden zu lassen und ihren Fortbestand zu sichern. Wenn Sie selbst resistente Eschen in Ihrem Wald haben, begünstigen Sie sie durch waldbauliche Maßnahmen und erhalten Sie sie.
Mischbaumarten einfach begünstigen - Bestandspflege beim Spaziergang
Mit bloßen Händen beim Spaziergang können Sie Ihren jungen Waldbäumen etwas Gutes tun: Mischbaumarten oder solchen, die deutlich bedrängt werden, können Sie durch einfaches Abknicken der Terminaltriebe der Bedränger helfen. Worauf Sie achten sollten und welche positiven Effekte Sie mit dieser einfachen Maßnahme erzielen können, verrät Ihnen Silva Wild in ihrem Artikel „Mischbaumarten einfach begünstigen - Bestandspflege beim Spaziergang“.
Praxis-Tipp
Terminaltrieb-Manschetten sollten regelmäßig auf korrekten Sitz hin kontrolliert werden. Richtig angebracht schützen sie „den Kopf“ des Baumes vor Wildverbiss. Jedes Jahr müssen sie hochgesetzt werden, ansonsten wächst der Terminaltrieb ohne Schutz nach oben und das Reh oder anderes Schalenwild haben es sehr leicht beim „Knospenschmaus“. Erfahren Sie mehr in unserem Praxistipp in Ausgabe 2/2025!
Achtung, Feuer!
Nicht umsonst gibt es etliche Gesetzesgrundlagen in Bayern und Österreich zum Thema Feuer im Wald und wie man sich zu verhalten hat bzw. nicht zu verhalten hat. Immer wieder kommt es zu Waldbränden, nicht selten ausgelöst durch unachtsam weggeworfene Zigarettenstummel oder auch unverwahrte Feuer, die nicht richtig gelöscht wurden. Was Sie und andere Personengruppen dürfen und was nicht, erfahren Sie im Artikel „Achtung, Feuer!“, zusammengestellt von Silva Wild.
Durch regelmäßige Wegepflege Geld sparen!
Auch Wege im Wald, die nie professionell angelegt wurden, sollten regelmäßig einer Pflege unterzogen werden, damit sie weiterhin lange nutzbar bleiben und teure Instandsetzungsmaßnahmen vermieden werden. Wie Sie richtig Geld sparen können, lesen Sie im Artikel „Durch regelmäßige Wegepflege Geld sparen!“ von Matthias Haneder.
Vom Sägerestholz zum Energiespeicher
Deutschland und Österreich können sich aufgrund ihres hohen Holzreichtums und des immer steigenden Holzvorrats selbst mit Pellets versorgen. Guten Gewissens können Sie also mit Pellets heizen, wenn Sie sich von Ihrem regionalen Produzenten beliefern lassen. Lesen Sie mehr zum Thema Heizen mit Pellets im Artikel von Iris Götting-Henneberg „Guten Gewissens mit Pellets heizen - Vom Sägerestholz zum Energiespeicher“.
Für jeden Schnitt das richtige Blatt
Das richtige Blatt beim Brennholzschneiden ist essentiell – das weiß auch Eva Maria Schneider und erläutert Ihnen in ihrem Artikel „Für jeden Schnitt das richtige Blatt“, worauf Sie bei der Wahl des richtigen Sägeblattes achten sollten und gibt Ihnen nützliche Tipps rund um Material, Langlebigkeit, Schnittqualität, Lautstärke und Wartung.
Hautkrebsprävention - Sonnenschutz ist auch im Forst entscheidend
Die UV-Strahlung wird aufgrund des Klimawandels immer stärker. Seine eigene Gesundheit weiß man meistens erst zu schätzen, wenn man krank ist. Geben Sie sorgfältig auf sich acht, schützen Sie sich auch vor der Sonneneinstrahlung.- Ja, und auch, wenn Sie das noch nie gemacht haben! 200.000 Deutsche erkranken jährlich neu an Hautkrebs und gerade die Grüne Branche ist besonders gefährdet. Ina Siebeneich erklärt Ihnen in Ihrem Beitrag „Hautkrebsprävention - Sonnenschutz ist auch im Forst entscheidend“ alles, was Sie rund um das Thema Sonnenschutz im Forst wissen müssen.
Sommerliche Wildgerichte
Zuckerschoten an Hirschfilet mit Erbsen-Kartoffel-Püree: Das klingt nicht nur himmlisch, das schmeckt auch so! Ein leckerer Wildschweinstrudel oder Rehrücken Wellington zum Saisongemüse Spargel – für jeden Geschmack ist wieder etwas dabei, bei den Kreationen von Eva Maria Lipp. Tauchen Sie ein in den wilden Sommergenuss und lassen Sie sich von den Rezepten von Frau Lipp in ihrem Beitrag „Sommerliche Wildgerichte“ kulinarisch verführen.


