Neben privaten Haushalten und vielen Landwirten setzen auch Gemeinden auf die umweltfreundliche Biomasse-Wärme aus der Region. Einer der größten Lieferanten ist der Maschinenring. Davon profitieren auch die Waldbesitzer. 

Faire Preise für Waldbesitzer

Gemeinsam versorgen die Heizwerke Rauris und Wörth rund 280 Kunden, darunter alle Gemeinde-Gebäude und alle Hotels. Der Maschinenring liefert rund 5.000–7.000 Schüttraummeter Hackgut und 1.000 Festmeter Brennholz von lokalen Bauern und Waldgemeinschaften. Christian Lechner, Forsteinsatzleiter des Maschinenring Pinzgau: „Das Heizwerk Rauris garantiert die Abnahme lokaler Biomasse, wir können den Bauern daher einen sicheren Absatz zu fairen Preisen garantieren. Wir übernehmen verschiedene Sortimente: Waldhackgut, Hackgut aus dem Vollbaum, Hackgut aus Stammholz bzw. lagerfähiges Rundholz. Der Waldbesitzer kann uns das Material via Stockkauf, frei Wald oder frei Werk überlassen.“

Waldhackgut bringt der Maschinenring auch an die Heizwerke der „Bioenergiezentrum Klagenfurt GmbH“. Sie eröffnete 2017 Europas modernstes und effizientestes Biomasse-Heizkraftwerk, das der Maschinenring jährlich mit 1.500 LKW-Zügen Biomasse versorgt. Das niederösterreichische EVN-Biomassefernheiz-Kraftwerk in Mödling wird ebenfalls vom Maschinenring beliefert, mit rund 250 LKW Hackschnitzel pro Jahr.

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