Waldbesitzer, die in ihrem Wald einen Harvester einsetzen, müssen dies richtig planen. Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft gibt Ihnen nachfolgende Tipps.

Wegenetz soll vorhanden sein

Bevor der Harvester kommt, muss die Waldfläche erst grob und fein erschlossen werden. Das heißt, ein Wegenetz mit den dazugehörigen Rückegassen sollte vorhanden sein. Bei den Rückegassen reicht es auch, wenn diese richtig ausgezeichnet sind. Der Harvester schneidet diese dann frei. Bei der Harvesterarbeit sollten die Abstände zu den jeweiligen Gassen nicht breiter als 20 m sein. Die Gasse selbst muss mindestens eine Breite von 4–5 Meter haben, nur so kann optimal gearbeitet werden. Wenn der Abstand der Gassen breiter als 20 Meter ist, ist bei der Durchforstung ein Beifäller nötig. Die Kosten dafür betragen ca. 1 Euro pro Festmeter. Von Seiten der Sicherheit ist die Zufällung eine sehr gefährliche Arbeit. Wenn eine Grob- und Feinerschließung vorhanden ist, wird dem Harvesterfahrer vorgegeben, wo er die Fläche befahren darf.

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