Die in Deutschland noch recht unbekannte Schwarznuss könnte in der heutigen Zeit eine erfolgsversprechende Alternative zu den heimischen Laubbaumarten darstellen. Doch was genau steckt hinter dieser Pflanze und wie wird sie bewirtschaftet?

Woher stammt die Schwarznuss?

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Schwarznuss erstreckt sich über die gesamte Osthälfte von Nordamerika. Sie bevorzugt tiefere Lagen an Flussniederungen oder frischen Unterhängen, kann aber auch in Berglandschaften in bis zu 1200 m ü. NN auf geeigneten Standorten ein hohes Leistungspotenzial zeigen. In Deutschland zeigt sich dieses auf Versuchsflächen in Bayern, Hessen und Südniedersachsen.

Was braucht die Schwarznuss?

Die Schwarznuss bildet eine Pfahlwurzel aus. Tiefgründige, skelettarme Böden mit Schluff und Humus im Oberboden sind ideale Standorte. Die Nährstoffversorgung muss gut sein, Sonnenhänge und frische Standorte werden von ihr bevorzugt. Auch auf weniger tiefgründigen Böden, wie zum Beispiel auf Muschelkalk mit lössbeeinflussten Böden, zeigt die Schwarznuss eine gute Wuchsleistung. Tabu-Standorte sind saure, stark verdichtete, vom Grundwasser beeinflusste oder regelmäßig überflutete Gebiete. Hier erbringt sie nicht den erhofften Wuchserfolg oder kann sogar komplett absterben.

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