Tanne: Ein Baum für jedermann

Geringerer Ertrag, Preisabschläge und Verbiss-Schäden: Der Tanne werden viele negative Eigenschaften nachgesagt. Der Förster Bernhard Bielmeier ist Tannenbotschafter und weiß um die Vorteile dieser Baumart.

Bernhard Bielmeier ist Förster, Geschäftsführer der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern e.V. (FVN) und selbst Waldbesitzer. Er weiß, wie wichtig die Weißtanne für klimastabile Walder ist und setzt sich für ein besseres Image dieser Baumart ein. Stolz blickt er in die gut strukturierten Bestände und erklärt, was bei der Tannenbewirtschaftung wichtig ist. „Vielerorts hat die Tanne immer noch einen schlechten Ruf und viele Waldbesitzer wissen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen“, erklärt er.

Potenzial der Tanne

Verbiss- und Erfrierungsgefahr oder Schadstoffempfindlichkeit sind oft genannte Schwächen der heimischen Tanne. Dabei ist die Tanne ausgesprochen klimatolerant, weiß Bielmeier. Sie übersteht Trockenzeiten besser als die Fichte. Ihre starke Pfahlwurzel macht sie stabil und Borkenkäferschäden sind selten. Mittels Samenflug verbreitet sie ihre Naturverjüngung in weitem Umkreis und Rotfäule gibt es bei ihr nicht. Das Tannenholz ist witterungsbeständig, schwindet und quillt wenig und ist harzfrei.

Was Sie sonst noch über die Tanne wissen sollten, finden Sie in „mein Wald mein Holz“, Heft 2/2017.

Text: Johann Wild

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