Viele internationale und europäische Prozesse nehmen direkt oder indirekt auf die Bewirtschaftung unserer Wälder Einfluss. Oft werden die Belange der Waldbesitzer aber zu wenig wahrgenommen. Wieso ist das so und wie das geändert werden kann, darüber sprach die Redaktion unserer Zeitschrift mit DI Bernhard Budil, der sich seit vielen Jahren aktiv für die Stimme der Waldbesitzer in Brüssel einsetzt.

Auf folgende Fragestellungen gibt DI Bernhard Budil antworten im Beitrag dieser Ausgabe:

  • Herr Budil, die Lissabon-Verträge sehen keine gemeinsame Forstpolitik der EU vor. Dennoch nehmen rund 300 Regelwerke Einfluss auf die Bewirtschaftung unserer Wälder Welche Herausforderungen bringt dies für die Waldbesitzer mit sich?
  • Kaum ein Wirtschaftszweig handelt so zukunftsorientiert und nachhaltig wie die Forstwirtschaft. Warum haben die Waldbesitzer es auch in Brüssel so schwer, sich Gehör zu verschaffen?
  • Was meinen Sie in diesem Zusammenhang mit „brav und still“?
  • Derzeit wird die EU-Forststrategie überarbeitet. Vor einigen Jahren sollte eine internationale Waldkonvention verabschiedet werden. Wie stehen Sie zu diesen Instrumenten?
  • Kommen wir noch einmal zurück auf die europäische Energiepolitik. In den letzten Jahren wurden in Brüssel Nachhaltigkeitskriterien für feste Biomasse festgeschrieben. In Bayern macht die energetische Holznutzung einen erheblichen Bestandteil der erneuerbaren Energien aus. Was bedeutet dies nun für die Waldbesitzer?
  • Im nächsten Jahr stehen bei der EU Parlamentswahlen an. Welche Rolle hat das Europaparlament für die Waldbesitzer?

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