Mit vorhandenen Habitatstrukturen eine naturschutzintegrative Waldbewirtschaftung betreiben. Wie das funktioniert und was es mit dem Trittsteinkonzept auf sich hat, erfahren Sie in den Beitrag von Ulrich Mergner.

Was steckt hinter dem Begriff Trittsteinkonzept? Der Begriff ist dem Überqueren eines Gewässers entlehnt: Man gelangt über Trittsteine von einem Ufer zum anderen. Unseren Waldtieren, Pilzen und Pflanzen geht es genauso. Sie sind oft an spezielle Strukturen gebunden, die es in unseren bewirtschafteten Wäldern nicht mehr überall gibt. Sie brauchen Zwischenstationen, wenn sie ihre „Verwandten“ besuchen wollen, wenn sie auf „Brautschau“ gehen oder ein „neues Zuhause“ benötigen, weil ihren bisherigen Wohnbaum der Sturm gefällt hat. So ein Trittstein kann ein einzelner Biotopbaum ebenso sein wie ein großflächiges Naturwaldreservat.

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