Die Kiefer natürlich verjüngen

Ein hoher Kiefernanteil im Altbestand ist kein Garant für eine ausreichende Naturverjüngung, denn die Kiefer hat besondere Ansprüche. Lesen Sie im Beitrag von Kathrina Fottner (Bayerische Waldbauernschule Kelheim/Goldberg), wie Sie die Sämlinge zum Keimen bringen und die jungen Bäumchen etablieren.

Die Kiefer ist eine der wichtigsten Baumarten in Österreich und Deutschland. Hat man die Kiefer in den letzten Jahrzehnten eher zurückgedrängt und oft durch Fichte ersetzt, ist sie nun in der Diskussion um den Klimawandel wieder in den Fokus gerückt. Klimamodelle sagen der Kiefer im Vergleich zur Fichte auf trockenen Standorten ein geringeres Anbaurisiko vorher. Das liegt an ihren geringeren Ansprüchen an Feuchtigkeit und Nährstoffen. Obwohl es immer noch viele Altbestände mit hohen Kiefernanteilen gibt, finden sich in den natürlich verjüngten Nachfolgebeständen nur noch spärliche Anteile, weil die Kiefer bei den üblichen Verjüngungsverfahren vor allem gegen Fichte und Buche auf verlorenem Posten steht. Vor diesem Problem standen wir auch im Schulwald in einem. Die Kiefer natürlich verjüngen durchschnittlich 110-jährigen Altbestand aus 90 % Kiefer und 10 % Fichte. 

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