Die Ergebnisse der PEFC-Vor-Ort-Audits 2018 zeigen, dass bei der überwiegenden Zahl der Waldbesitzer alles passt. Mancherorts gibt es für die Waldbesitzer aber noch Verbesserungsbedarf. Wo das ist und was ein Nichteinhalten der Vorgaben für Konsequenzen haben kann, lesen Sie im Beitrag von Kathrin Selhuber.

Über 80 % der Wälder in Bayern sind nach den Kriterien des PEFC-Standards zertifiziert. Die teilnehmenden Waldbesitzer haben sich freiwillig verpflichtet, die 62 Kriterien einzuhalten. Jedes Jahr werden rund 150 Waldbesitzer auf die Einhaltung von neun Schwerpunktkriterien im Rahmen des internen Monitorings durch PEFC Bayern geprüft. Die Überprüfung findet während eines sogenannten Audits von März bis September statt, welches durch die PEFC-Regionalassistentin durchgeführt wurde.

Wie läuft ein PEFC-Audit ab?

Die einzelnen Waldbesitzer wurden rund zwei Stunden lang auf ihre Waldbewirtschaftung anhand der PEFC-Kriterien geprüft. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung wurden zuerst Unterlagen oder Karten im Büro eingesehen. Danach ging es in den Wald, die PEFC-Regionalassistentin achtete hier nicht nur auf die Einhaltung der Schwerpunktkriterien, sie gab auch immer wieder Tipps und Hilfestellungen zu allgemeinen Fragen. Anhand eines kleinen Rundgangs wurden Holzerntemaßnahmen oder Pflanzungen angeschaut und die PEFC-Regionalassistentin konnte einen Eindruck über den Wald und die Bewirtschaftung gewinnen.

Heft bestellen